HADER MUSS WEG
REGIE: Petra Dobetsberger
In dem Programm kommen vor: eine nachtschwarze Vorstadtstraße voller Gebrauchtwagenhändler, eine heruntergekommene Tankstelle, ein grindiges Lokal, ein Kuvert mit 10.000 Euro, eine Schusswaffe und ca. sieben verpfuschte Leben. Nicht vorkommen werden Prominente und Bundeskanzler. Es wird also wieder total unpolitisch.
Eine rasante Pulp Fiction–Geschichte. (Thomas Trenkler, DER STANDARD)
Groteskes Welttheater. Sprengt alle Kategorien. (Manfred Papst, NEUE ZÜRICHER ZEITUNG)
Von total verpfuschtem Leben handelt dieser Abend, von Menschen, die zur Verteidigung ihres Besitzes über Leichen gehen, die nur noch Emotionen zeigen, wenn der Lack ihres Skodas zerkratzt wird. Zum Schluss hat Hader drei Tote auf der Bühne gespielt und steht unbeschädigt da, in der Hand ein Handy für eine Kommunikation über die Unmöglichkeit der Kommunikation. Kein Lichtblick, nirgends; finsterer geht’s nimmer. Ein perfekter Abend mit brillanten, die Sprache auf ihr Zerstörungspotential durchleuchtenden Texten. Weit weg vom Kabarett. (Thomas Thieringer, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)